Die neue Menschheit und die neue Erde
(Text wird laufend erweitert bzw. ist in Arbeit)
Die Menschheit und der Planet Erde insgesamt befindet sich zur Zeit in einer Periode des Bewusstseinswandels.
Das alte, autoritäre und streng hierarchische Paradigma der Pyramide ist im Begriff von uns zu gehen und einer neuen Weltordnung, der spirituellen Menschheit, Platz zu machen.
Aufmerksame Beobachter des Zeitgeschehens und Menschen, die eine tiefe intuitive Verbindung ins Innere haben, können diesen sich anbahnenden Bewusstseinswechsel bereits wahrnehmen.
Während im Außen noch die alte Weltordnung scheinbar alles dominiert, sich aber auch zunehmend sichtbar in Auflösung befindet (z.B. das Finanzsystem), ist auch in unserem Inneren der Wandel bereits in vollem Gange.
Im folgenden werde ich, soweit es mir möglich ist, versuchen dass neue Paradigma mit Hilfe von Worten und Beschreibungen einen Ausdruck zu geben1.
Inhaltsverzeichnis:
I. Eine neue Erde - Kurzbeschreibung des neuen Paradigmas
II. Der einzelne Mensch im Neuen Paradigma
- Trinität, Körper - Geist - Seele
III. Die neue Menschheit / menschliche Gesellschaft
IV. Das neue Verhältnis von Natur und Mensch
V. Spiritualität und Erleuchtung, die neue kosmische Dimension des Menschen
VI. Diskussion, Bewertung und Beurteilung, Ausblick
I. Eine neue Erde - Kurzbeschreibung des neuen Paradigmas
Immer dann, wenn die Menschheit als Ganzes einen Entwicklungsabschnitt vollständig abgeschlossen hat und sich die Kultur auf einem relativen Höhepunkt befindet, eröffnet sich die Chance auf einen evolutionären Sprung des Bewusstseins auf eine höhere Ebene.
Genau jetzt befinden wir uns wieder an so einem Punkt, denn wir sind im Entwicklungsbereich des rationalen Verstandes, des Bewusstseins von Zerteilung und Trennung, Rationalität und Logik, nun zur vollständigen Reife gelangt.
Der nächste Schritt in unserer seelischen Entwicklung ist nun das Überschreiten des UR-Teilenden Denkens hin zur Ebene der All-Liebe. Von der "Mental-Ebene" in die "Herz-Ebene", von der Materie zum Geist.
Während im alten Paradigma die Identifikation mit der Form und das Bewusstsein des Getrenntseins voneinander, von der Natur, und vom Kosmos vorherrschte, erwacht nun in uns die Erkenntnis der Einheit allen Lebens miteinander in dem einen Bewusstsein, das wir Gott nennen.
Der Mensch lebt im und aus dem Herzen. Das ist das eigentliche Menschsein. Wir wachsen im Bewusstsein über die Grenze unseres Körpers hinaus - Erkennen uns fortan eins im Bewusstsein ohne Form und Grenzen.
Aus vielen spirituellen Schriften kennen wir die Voraussage einer glückseligen Zeit der Menschheit, in der die alte Welt enden wird und eine neue Zeit der Glückseeligkeit und des Friedens beginnt. Das ist das neue Paradigma.
Das neue Paradigma hat das Symbol des Kreises, welcher das Begegnen von Menschen auf gleicher Ebene in liebevoller Zusammenarbeit und Fürsorge -Hand in Hand- verdeutlicht.
Was dieses neue Paradigma nun im Einzelnen bedeutet und wie es aussehen könnte, werden wir in den folgenden Punkten erörtern.
II. Der einzelne Mensch im neuen Paradigma
Das Bewusstsein eines einzelnen Menschen im neuen Paradigma unterscheidet sich signifikant vom aktuellen Bewusstseinsstand aus gesehen.
2.1 Hauptcharakteristika des Menschen im neuen Paradigma
Eigenverantwortung, eigene Meisterschaft, Hingabe an das Leben, Harmonie mit den Mitgeschöpfen und der Natur, sozial-global orientiertes Denken und Handeln, Kreativität und Spontaneität, Wohlstand auf allen Ebenen und die Rückverbindung zum Sein.
Mit diesen Worten beschreibe ich in Kürze das neue Paradigma.
Es ist ein großer Sprung im Gegensatz zum alten System.
Nicht mehr: Der Andere, die Gesellschaft, der Staat sind für die Erfüllung meiner Bedürfnisse verantwortlich, sondern ich selbst trage durch mein Denken, Reden und Handeln an der Erfüllung der Bedürfnisse des großen Ganzen inklusive mir selbst bei.
Nicht mehr: Die Natur muss dem Menschen primär seine Sinnesbedürfnisse befriedigen, sondern der Mensch sieht seine Hauptaufgabe im Sinne der Natur bzw. der innewohnenden Intelligenz des Universums.
Nicht mehr: Das Recht des Stärkeren gibt mir alles Recht und alles Eigentum zu Lasten von Schwächeren, sondern wie kann ich dazu beitragen, dass aus dieser Erde ein Paradies des Friedens und des Glücks für ALLE werden kann.
Nicht mehr: Ich sehe den Sinn meines Lebens im Konsumieren von Dingen, Menschen und Situationen, sondern ich erkenne, dass wahrer Wohlstand ALLE Ebenen meines Seins gleichermaßen umfasst, dass es gilt, die Pracht des Lebens auf allen Ebenen von mir selbst gleichberechtigt zu verwirklichen und zu leben.
Nicht mehr: Ich betrachte dieses Leben als abgetrenntes Bewusstsein, das in der begrenzten Zeitspanne eines Lebens möglichst viel materielle Dinge oder Anerkennung von anderen bekommen will, sondern ich sehe den Zusammenhang meines Lebens im größeren Ganzen und erkenne den Sinn und Zweck des Lebens als Ausdruck von DAS WAS IST.
Die Fehlsteuerungen des alten Systems sind ohne Beispiel. Die Menschheit hat die Welt auf den Kopf gestellt in einem Ausmaß, das verzerrter nicht sein könnte.
Oben ist unten und unten ist oben. Wo Liebe sein sollte, herrscht Angst. Wo Harmonie sein sollte, ist Gespaltenheit. Wo Brüder- und Schwesterlichkeit sein sollte, ist Egoismus und Einsamkeit.
Nun kommt der Zeitpunkt der Umkehr, die große Wende, die Heimkehr des verlorenen Sohnes zum Vater.
2.2 Eigenschaften eines Menschen im höheren Bewusstsein
Ein Mensch, der der Liebe in sein Herz Einlass gewährt hat, lebt in einem sehr hohen und freudvollen Bewusstsein. Vom gewöhnlichen Tagesbewusstsein des gegenwärtigen Menschen aus gesehen, fast unwirklich und traumhaft - fast zu schön um war zu sein. In unserer aktuellen Zeit können wir das Potential menschlichen leider Seins meistens nur an den sehr wenigen Beispielen erleuchteter Menschen erleben.
Menschen des höheren Bewusstseins leben fortwährend in einem Zustand von bedingungslose Liebe und Freude und Ekstase, dem natürlichen Seinszustand.
Im neuen Paradigma wird die Zahl solcher Menschen stetig ansteigen, bis zum Schluss die ganze Menschheit in der Glückseeligkeit des Geistes lebt.
Liebe, Freude und Ekstase und das Bewusstsein der Ewigkeit des seelischen Lebens sind unsere natürlichen Eigenschaften, unser natürliches Sein. Die Inder nennen das "Sat-Chit-Ananda"
Weitere, davon abgeleitete natürliche Aspekte, die im neuen Menschen zum Vorschein kommen sind z.B.: auch:
Unschuldigkeit und Reinheit der Seele, Einheit von Körper, Geist und Seele, Anteilnahme und Fürsorge an bzw. für die Mitgeschöpfe, Verbindung mit Gott, spirituelle erlebte zweite "Kindheit", das Ur-Vertrauen ins Leben, schöpferisches Leben, ausgeglichene materielle Bedürfnisse, Gelassenheit bezüglich der Umstände, Erdung bzw. Gleichgewicht und Einklang mit der Natur, usw.
Um zu diesem natürlich-paradiesischen Zustand zurückkehren zu können, müssen wir als erstes einmal erkennen, das dieses erhabene Leben unser eigentlicher Seinszustand ist. Die Einheit mit allem Leben um uns muss uns bewusst werden, nur so können wir eine Expansion unserer Selbst erfahren und uns wieder in Liebe mit allem was ist, erleben.
2.2 Erkenntnis des eigenen wahren Selbst und Transformation der Persönlichkeit
Im zeitgenössischen Menschen herrscht ein körperorientiertes und formgebundenes egozentriertes Bewusstsein vor, das in vielen Bereichen noch sehr der tierischen Ebene des Lebens entspricht. Wir sind sozusagen eine evolutionäre Zwischenstufe zwischen Tier und Mensch.
Das wahre Menschsein beginnt erst mit der Transzendierung des Formbewusstseins durch Erkenntnis des wahren Selbst und dem folgenden bewussten Veredeln der eigenen tierischen Natur.
Der griechische Philosoph und Mystiker Platon schreibt dazu im Gleichnis von der Seele in seinem Werk Phaidros:
"Nur wer die Wahrheit, das Göttliche geschaut hat, kann Mensch werden. "
Solange ich nämlich glaube, nur ein physischer Körper zu sein, der Essen und Trinken muss um zu überleben, werde ich alle meine Kräfte und Energien nur dazu ausüben, diesem Körper eine bessere Position im Überlebenskampf zu verschaffen. Umso mehr ich glaube, dass ich eine physische Form bin, desto mehr werde ich von den rein körperlichen Bedürfnissen wie Nahrungssuche, Bequemlichkeit, Sexualität usw. definiert und dominiert. Das macht mich dann tendenziell eher sehr ängstlich und auch egoistisch, da ich andere Lebewesen nicht als einen Teil von mir wahrnehmen kann und ich deshalb immer nur "meine eigenen Bedürfnisse" sehe und wahrnehme.
In Wirklichkeit sind wir mehr als nur unser Körper. Durch bewusste Erkenntnis erfahren wir uns im Leben in unserer spirituellen Entwicklung immer mehr als "All-Eins" mit allen anderen Lebensformen.
Spirituelle Entwicklung ist das schrittweise Auflösen des begrenzten Formbewusstseins zugunsten eines übergeordneten All-Bewusstseins, d.h. zu dem Bewusstsein hin, was wir wirklich sind. Angst, der Gegenpol von Liebe, verschwindet durch spirituelle Entwicklung immer mehr und unser wahres reines Sein bekommt Raum, den es sonst nicht einnehmen könnte.
Wie unser wahres Menschbewusstsein wirklich aussieht können wir an den wenigen Beispielen verwirklichter heiliger Menschen und wahrer spiritueller Meister wie z.B.: Jesus Christus oder Bhudda sehen.
Statt in Angst, Leid und Elend lebt der befreite bzw. transformierte Mensch in einem fortwährenden Bewusstsein von Mitgefühl, Ekstase und Ewigkeit. Es gibt keine Spaltung mehr im Bewusstsein, wie beim gewöhnlichen Menschen², denn im Erleuchtungszustand leben wir aus dem Herzen und alles, was in der Welt auch passieren mag, macht für uns Sinn.
Wenn wir tief in uns horchen, können wir spüren, dass wir die edlen Qualitäten des Göttlichen auch in uns selbst tragen und das diese darauf warten von uns zum Ausdruck gebracht zu werden.
Der Weg des Menschen hin zum erleuchten Seinszustand ist meist jedoch schwierig und langwierig, denn obwohl wir im innersten Kenntnis von unserem wahren, liebevollen Wesen haben, müssen wir auf dem Weg zu einem solchen Leben erst viele innere und äußere Widerstände erkennen, überwinden und transformieren. Die christliche Bibel schreibt dazu zum Beispiel in Matthäus 7, 13-14
"Geht hinein durch die enge Pforte. Denn die Pforte ist weit und der Weg ist breit, der zur Verdammnis führt, und viele sind's, die auf ihm hineingehen. Wie eng ist die Pforte und wie schmal der Weg, der zum Leben führt, und wenige sind's, die ihn finden!"
Wir sind im Verstandesbewusstsein als Kultur mittlerweile sehr weit gereift. Nun ist nicht nur wünschenswert, sondern sogar notwendig, dass wir in unserer Evolution zur nächsten Stufe des Menschseins übergehen. Wir können nicht mehr lange so weiterleben, wie heutzutage, ansonsten wird die Menschheit sich schlussendlich selbst zerstören. Wir sind technologisch mittlerweile sehr mächtig geworden, aber menschlich/kosmologisch sind wir in den letzten paar tausend Jahren kaum weiter gekommen. Nun wird diese technologische Macht gepaart mit einem niedrigen kollektiven Bewusstseinszustand allmählich zur Gefahr für alles Leben auf der Erde.
Die Kräfte des Lebens machen uns aktuell die Transformation zu höheren Ebenen sehr leicht. Die Erde hat ein eigenes Bewusstsein und dieses wirkt im Moment sehr stark auf die Menschheit ein, mit der dringenden Bitte, den Aufstieg zu höheren Ebenen des Seins in uns zuzulassen.
Die Transformation geschieht durch das Erkennen wer wir wirklich sind in
Meditation (wörtlich: "in die Mitte gehen") und anschließend durch das Ausleben
dessen, was wir über uns selbst wahrhaft erkannt haben.
Mehr zur Selbsterkenntnis in der Meditation und dem spirituellen Weg des
Menschen findest du unter diesem Link.
III. Die neue Menschheit / menschliche Gesellschaft
Im Abschnitt über das alte Paradigma wurde eine Menge über die menschliche Gesellschaft und ihre Auswirkungen auf den Einzelnen, die Menschheit als Ganzes und den Planeten Erde geschrieben. Dabei haben wir erkennen können, das das alte System überaus destruktiv und unglückbringend auf allen Ebenen wirkt. Wie sieht nun aber die neue Erde und die darin tätige menschliche Gesellschaft aus?
Wie auch im alten Paradigma ist auch hier die Gesellschaft ein Spiegelbild der einzelnen Mitglieder. Während in der alten Weltordnung Egoismus und der Kampf aller gegen alle im Zentrum steht, lebt die neue Menschheit in brüder- bzw. schwesterlicher Liebe vereint.
Grundlage ist die Erkenntnis, das wir alle eins in Gott sind, d.h. wir alle nur verschiedene Ausdrucksformen des einen, unsterblichen Lebens sind, dass du und ich eins bin.
Wenn ich im Bewusstsein diese Schwelle durchbrochen habe und erkennen kann, dass ich nicht nur "ich", sonder auch du bin, dann wird eine neue Menschheit in der vollendeten Version überhaupt erst wirklich möglich. Alles andere sind Zwischenschritte auf dem Weg dorthin.
In einer erleuchteten Menschheit sind gewisse soziale und ökonomisch-ökologische Strukturen als lebensfördernd erkannt worden und dienen als Fundament der Gesellschaft.
Z.B.: Ist sich die erleuchtete Menschheit dem höheren Zweck des Daseins bewusst: Den Wunsch, das was wir wirklich sind zum Ausdruck zu bringen und das zu erfahren. Dies ist ein zutiefst schöpferisches Dasein.
Ein menschliches Leben ist daher eine Entwicklungsreise, an der wer in jedem Moment bereits am Ziel sind. Wir schreiten in Schöpfung und Weiterentwicklung unserer Selbst sozusagen von Herrlichkeit zu Herrlichkeit.
Das zum Ausdruck bringen des Selbst und das Erleben desgleichen steht im Vordergrund, ist in jedem einzelnen Moment das Zentrum und das Fundament des Lebens.
Materielle Dinge, Besitz und Funktion innerhalb der Gesellschaft (z.B. Ämter und Ränge) sind nur Spielzeug auf dieser Reise, die jederzeit nach Belieben an- und abgelegt werden können.
Niemand in einer erleuchteten Gesellschaft kommt auf die Idee, das man im dauerhaften Besitz von vergänglichen Dingen oder auch Menschen mehr Freude haben könnte, als im eigenen authentischen Selbstausdruck der ewig jungen Seele.
Niemand klammert daher an irgendwas oder jemanden, auch nicht am Besitz des eigenen sterblichen Körpers, alles materielle ist nur Bühnenkulisse in einem ewig neuen Theaterspiel, dessen Handlung sich auch ständig ändert.
Dieses Bewusstsein, dass das materielle Leben nur ein vorübergehendes Spiel ist, an dem wir uns erfreuen, lässt uns die Welt und ihre Objekte in einem anderen Licht erscheinen.
Anstatt möglichst viele Objekte in unseren Besitz bringen zu wollen und uns darin zu finden, sind wir nun an einem möglichst schönen Theaterstück des Lebens interessiert.
Wir wissen, dass das Leben ewig ist, und das es keinen Sinn macht an vergänglichen Dingen anzuklammern um so etwas Ewigkeit und Unsterblichkeit zu finden.
Wir wissen, das wir alle Lebewesen gleichzeitig sind, alle Spieler sind ich und daher möchte ich auch, dass alle Spieler fähig sind an meinem/unseren Spiel des Lebens teilnehmen zu können.
Jeder von uns hat eine eigene einmalige Rolle und jeder einzelne von uns daher einen unendlich wertvollen Beitrag für unser Theaterstück.
Jeder von uns, der auf diesem Planeten ins Leben geboren wurde, wurde von uns gewünscht, ist von uns geliebt und trägt zur Herrlichkeit genau dieses einen Theaterstücks bei, das JETZT vor unseren Augen stattfindet. JEDER ist wichtig, niemand ist überflüssig.
Jeder von uns ist in Wirklichkeit unendlich glücklich und unendliche Liebe. Jeder von uns ist in Wirklichkeit gut und voller Freude. Niemand von uns, möchte wirklich einem anderen in seiner Essenz schaden.
Alles was im Moment nicht danach scheint, ist Täuschung bzw. der Einfluss der Täuschung (indisch Maya=Illusion). Das, was wir als Ego, d.h. das Böse bezeichnen ist nur ein nicht wissen, ein nicht erinnern können, ein nicht sehen von sich selbst. Es ist nichts Böses darin, es ist nur eine Art Unfähigkeit. Eine weitgehend erleuchtete Menschheit ist sich dessen Bewusst, das niemand mir wirklich etwas böses will.
Und in der Energie der Liebe fühlen wir uns eins, sind eins, mit allem was ist. Mit jedem Lebewesen, das ich bin. Wir fühlen uns sogar eins mit dem Egoisten, denn wir wissen, das wir in ihm uns nur nicht wirklich wahrnehmen können. Wir wissen, dass auch der Egoist in Wahrheit nichts als reine Liebe ist.
Ausgehend von dieser Erkenntnis, von dieser Tiefe, bauen wir die erleuchtete Gesellschaft.
Sie ist ein Palast des Lichtes und der Liebe. Eine Widerspiegelung des edelsten und des höchsten, was wir sind. Es ist unser wahres Sein, dass sich selbst in der Täuschung wiedererkennt und liebt. Es ist das Leben in der Welt, das nicht mehr von dieser Welt ist-.
Durch dieses Überwinden der Täuschung, dass wir getrennt voneinander sind, überwinden wir auch gleichzeitig den Kampf aller gegen alle, der das heutige zeitgenössische Leben der Menschen prägt.
Nun wollen wir uns genauer die bereits weiter oben angesprochenen Strukturen anschauen, die einem solchen Leben in Liebe dienlich sind:
1. Das Überleben aller ist Ziel, die Sicherung der Existenz aller.
Im göttlichen Theaterspiel, das zu unserer Freude aufgeführt wird, sollen möglichst alle Spieler mitspielen. Jeder von uns hat dabei seinen eigenen individuellen Auftrag.
Das Theaterspiel wird umso schöner, desto mehr Mitspieler ihre Rolle auch tatsächlich spielen. Da Gott, also das Leben, uns aber in jedem Moment die Freiheit gewährt hat, müssen wir nicht mitspielen. Wir haben die Wahl.
Da jeder einzelne von uns ein untrennbarer Teil des Ganzen und damit das Ganze selbst ist, sagt uns die Logik das der Wunsch des Ganzen in Wirklichkeit auch unser eigener Wunsch ist.
Es besteht besteht nur die Schwierigkeit darin, dass zu erkennen.
In der gegenwärtigen Welt haben einige wenige Menschen fast alle materiellen Güter und es gibt viele, die gleichzeitig um das bloße Überleben kämpfen müssen.
Dabei ist im Prinzip mehr als Genug für alle da, wenn nur die Verteilung des Wohlstandes gleichmäßiger währe.
Die sehr reichen und mächtigen Menschen teilen häufig nichts, da sie nicht wahrnehmen können, dass sie im Bewusstsein auch die anderen Menschen sind. Sie sind unerleuchtet, d.h. unwissend.
Dennoch sind die anderen Menschen auch ich. Egal ob "sie" oder "ich" es wissen, oder nicht. Die Wahrheit wird nicht davon berührt, ob man sie kennt oder nicht.
Wenn ich nicht sehen kann, das der andere ein Teil von mir ist, habe ich auch kein Interesse daran, dass es diesem Teil von mir gut geht. Es entsteht Mangel.
Umgekehrt haben viele Menschen auf der Erde das Problem, dass sie ihr Potential und ihre Talente nicht wahrnehmen und ausleben. Sie können ihre Rolle nicht spielen, da sie sich nicht sehen können. Sie leben im Mangel, da sie sich nicht ausreichend zulassen. Dadurch können Menschen hilfsbedürftig werden.
In der Erkenntnis, dass ich alles bin, dass Mutter Erde EIN Körper ist und jeder Mensch eine Zelle in diesem einen Körper, möchte ich das ich in meiner Gesamtheit funktioniere, das ich heil bin.
Als Armer liegt es in meiner Verantwortung mich selbst zu ent-wickeln, meine vom Leben gegebenen Fähigkeiten und Talente, meine Wünsche und meine Lebensaufgabe zu ent-decken und so meinen Mangel wieder zu beenden. Es kann sein, dass ich dazu aus eigener Kraft nicht in der Lage bin oder das ich, um mich zu heilen, sehr lange Zeit brauche. Es kann auch sein, dass ich nicht sehen kann, dass ich glücklicher bin, wenn ich mich am Leben beteilige anstatt mich in Drogen oder Alkohol zu flüchten. Egal was auch die konkrete Ursache meines Mangels ist, so bin ich doch nur aus Unkenntnis meines wahren Selbst im Mangel. Bin ich in Wirklichkeit doch gut, denn ich bin ein Teil des Ganzen, bin das Ganze, bin Gott.
Als Reicher liegt es in meiner Verantwortung mich selbst zu erkennen. Ich
habe mich verloren und glaube, dass ich mehr bin, wenn ich materielle Dinge auf
einem Punkt anhäufe. Ich habe mein Herz verschlossen und kann nicht sehen, dass
ich auch noch mehr bin, als nur "ich". Ich kann nicht sehen, dass ich auch
gleichzeitig der arme bin, der da vor meiner Türe hungert. Ich glaube an den
Tod, denn ich kann nur noch Dinge sehen, sogar mich selbst, meine Seele sehe ich
als vergängliches Ding an. Das ist wirkliche Armut!
In meiner Weisheit und meiner Liebe erkenne ich schließlich wieder, das ich alle
bin und das ich in meiner Gesamtheit glücklicher bin, wenn es jedem Teil von mir
gut geht. Die Armen sind oft im Mangel, weil sie sich selbst blockieren. Dennoch
erkenne ich, dass es ich bin, der da blockiert ist durch die kosmische
Täuschung, denn ich bin du. In Liebe gebe ich einen Teil meines materiellen
Vermögens ab um den kranken und den unfähigen Teil von mir -den Armen und
Kranken- am Leben zu erhalten. Es ist ja mehr als genug für alle da. Ich
weiß, dass ich selbst am glücklichsten bin, wenn jeder seine Rolle in meinem
kosmischen Theaterstück spielen kann.
(Seite wird noch gestaltet)
- Chancengleichheit durch Geburt
- Nachhaltigkeit mit der Natur
- Kein Überlebens-/Verdrängungskampf der Menschen, Sicherung der Existenz
- Bedingungsloses Grundeinkommen.
- Vorherrschaft der Seele
- Gleichberechtigung der Geschlechter
- Regierung in einer idealen Gesellschaft überflüssig
- Konsum in Harmonie mit den menschlichen Bedürfnissen
- Regiert vom Prinzip der Liebe
- Perfekter Einklang mit der göttlichen Ordnung ohne Klassengesellschaft
- Glückseeligkeit und ständige Weiterentwicklung
- "Ewiges" Leben
- Heiligkeit des Lebens
- Erleuchtung
- Gerechtes Geldsystem ohne Ausbeutung
- Hingabe an Gott/Existenz
- materielle Fülle für alle möglich
- Gleichmäßigere Reichtumsverteilung
- Prinzip: Niemand herrscht über jemanden anderen
- Freiheit
- Kriege werden/sind überflüssig
- Prinzip der Einheit wird erkannt und gelebt
Die Welt und Gott
Im alten Paradigma musste man um spirituell zu sein der Welt weitgehend entsagen.
Man war sozusagen entweder menschlich oder göttlich. Z.B. hier illustrierend das bekannte Thema Sex,
wo z.B. von Bhudda folgendes Zitat überliefert ist:
"Irregeführter Mann, der du schon so weit weg bist, es wäre besser für dich, dein Glied würde in den Mund einer abscheulichen giftigen Viper eindringen als in eine Frau.
Es wäre besser für dich, dein Glied würde in einen Haufen brennender, heißer und glühender Kohlen eindringen als in eine Frau.
Warum ist das so? Im ersten Fall würdest du den Tod oder ein tödliches Leiden riskieren,
aber du würdest nicht, wenn sich der Körper nach dem Tode auflöst, in einen Zustand von Elend wiedergeboren, in ein unglückliches Schicksal,
in Verdammnis, vielleicht sogar in die Hölle."
Im alten Paradigma waren Gott und Mensch getrennt und die geistige Welt von der materiellen Welt geschieden.
Auch der Mensch war in sich selbst gespalten in die zwei Welten.
Nun wenden sich aber mehr und mehr die Gezeiten und Gott und Mensch kommen wieder in Einklang.
Nun bewegt sich Mutter Erde wieder in immer größer werdender Annährung auf einen harmonischen Gleichklang mit dem Schöpfungsplan zu.
Viele Menschen können zur Zeit in sich auch einen Wandel zum Positiven spüren. Ich kann es teilweise auch regelrecht an mir und anderen beobachten.
Wir als Menschen sind Zellen im Körper der Erde und damit auch ein Teil von ihr.
Dass im alten Paradigma andere Regeln für den Weg galten, lag teilweise daran, das sich auch die Erde als Ganzes nicht mehr im Einklang mit
dem Kosmos befunden hat. Folglich musste man der Welt entsagen und ein der Erde entfremdetes Leben führen, um
in einer Welt der Dissonanz mit dem Göttlichen die Reinheit seiner Seele zu bewahren.
Die neue Zeit bringt uns etwas, was noch nie so vorher dagewesen ist! Mensch und Gott werden wieder Hand in Hand gehen,
die Spaltung der geistigen von der materiellen Welt wird überwunden werden…
Diesen Willen des Gottes Geistes kann ich intuitiv verspüren und ich selbst versuche nun auch heraus zu finden, wie das nun praktisch
genau aussehen soll, natürlich auch für mein eigenes Leben.
Wie eine ideale Gemeinschaft der Menschen im neuen Paradigma aussieht
Ich mache mir über dieses Thema viele Gedanken.
In unserer aktuellen westlichen Gesellschaft lebt jeder total für sich alleine.
Selbst die Familienstrukturen befinden sich häufig in Auflösung bzw. sind gar nicht erst vorhanden.
Jeder kämpft für sich alleine und die meisten kämpfen dabei auch noch gegeneinander auf mehreren Ebenen des Lebens.
Das Leben ist im Moment für viele Menschen weit davon entfernt, ein glückseeliges Spiel zu sein.
In asiatischen oder arabischen Ländern ist die Individualität oft noch viel schwächer ausgeprägt. Scheinbar gibt es dort
mehr Gemeinschaft als hier. Aber um den Preis einer Auflösung des Individuums im Kollektiv. Eines nicht gewahr seins der Einzigartigkeit
von sich selbst in jedem Einzelnen.
Die Errungenschaft des Westens ist die Individualität des Menschen. Die Entdeckung und Würdigung der Einzigartigkeit eines jeden
einzelnen Menschen mit seinen indidivuellen Charakterzügen und Talenten. Der Westen ist der aktive Pol, er ist materiell schöpferisch,
maskulin und dynamisch expansiv.
Die Errungenschaft des spirituellen Ostens (Indien, Tibet, etc.) ist die Wahrnehmung und die Konzentration auf die Einheit. Die Einheit allen
Lebens in Gott. Der Osten ist hingebungsvoll, meditativ, geistig, spirituell und weiblich aufnehmend. Der Osten ist der weibliche Pol der geistigen
Menschheit.
Ost und West werden nun vereint und männlich und weiblich verschmelzen nun zu dem was ist…
Im alten Paradigma waren Gemeinschaften hierarchisch organisiert. Einer gab das Ziel vor und die anderen folgten.
Nun wenden sich die Gezeiten. Das Bewusstsein wächst. Ein jeder ist ab jetzt sein eigener Meister. Ob er das anerkennt oder nicht.
Meister im außen bleiben hilfreich aber prinzipiell ist die Energie des neuen Paradigmas nicht mehr auf Hierarchie und Nachfolge gerichtet sondern
auf Selbstverantwortung und Eigenständigkeit. Das Symbol des neuen Paradigmas ist der Kreis.
Im neuen Paradigma werden Gemeinschaften entstehen, in der jeder individuell sein kann und darf. In der nicht alle in der Vision des Meisters oder der
gemeinsamen übergeordneten Gruppenenergie verschmelzen müssen zum Preis der Selbstauflösung.
Ein jeder verfolgt nun das Ziel seines eigenen Herzens und gleichzeitig auf wundersame Weise den Willen des großen
übergeordneten Ganzen. Alle sind einzigartig und gleichzeitig doch eins.
Die Menscheit als wahre Bruder- und Schwesternschaft im Kreis der Liebe vereint. Das ist die Vision des neuen Paradigmas.
Klar, das alles ist noch sehr abstrakt. Die Zeit für die neue Menschheit ist noch nicht gekommen. Die Geburtswehen haben aber schon begonnen.
Ich bin gespannt, wie wir alle in 30 Jahren denken und leben werden. Im Moment scheint die alte Energie noch über alles zu triumphieren,
doch glaubt mir, im Hintergrund ist der Wandel schon längst eingeleitet.
In diesem Sinne wünsche ich Euch sonnige Tage im Außen, so wie in Euren Herzen!
1 Natürlich bin ich auch weiterhin selbst vom Bewusstseinswandel betroffen, weswegen sich auch mein Verständnis des neuen Menschseins immer weiter entwickelt.
2 Die Spaltung des Menschen war oft Thema weltlicher und geistlicher Literatur, wie z.B. hier ein Ausspruch aus Goethes Faust:
Zwei
Seelen wohnen, ach! in meiner Brust,
Die eine will sich von der andern trennen;
Die eine hält, in derber Liebeslust,
Sich an die Welt mit klammernden Organen;
Die andere hebt gewaltsam sich vom Dust (= Staub) Zu den Gefilden hoher Ahnen.
(Faust I, Vers 1112 1117)